Über die Schwierigkeit, ein analytisches Unternehmen zu sein

Im immer sehr interessanten „Stats with Cats“-Blog erschien vor kurzem der Beitrag „It’s Hard to be a Data Driven Organization„. Ich kann ihn sowohl Managern als auch anderen Data Scientists sehr empfehlen.

Der Autor spricht viele Themen an, die ich gerade in Österreich auch schon gesehen habe: Insbesondere das Nicht-Glauben an die Aussagekraft von Daten und statistischen Methoden und die Überzeugung, die eigene Erfahrung würde zu besseren intuitiven Entscheidungen führen als eine datengestützte Vorgehensweise.

Auch als Data Scientist muß man sich manchmal dem Management stellen und die Ergebnisse der eigenen Arbeit erklären. In diesem Kontext trifft man dann eventuell auf Gegenmeinungen von Leuten, die das politische Spiel im Unternehmen besser beherrschen (weil es ihre Hauptbeschäftigung ist?). Es kann schwierig sein, dem genug entgegenzusetzen, weil man in der Organisation doch eine niedrigere Rolle einnimmt (trotz der häufig besseren Ausbildung und einer vergleichbaren Gehaltsstufe).

Wenn ein Unternehmen sich als daten-gesteuert ansehen will, ist es die Verantwortung der Geschäftsleitung, durch die politischen Argumente hindurchzusehen und die Arbeit der Data Scientists entsprechend zu bewerten.

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